Anmerkung: die letze Aktualisierung hier im Bericht ist schon ein gutes Dreiviertel Jahr her, obwohl ich 2025 ja eigentlich genug Zeit gehabt hätte. Meine Erinnerung an die letzten Tage in Spitzbergen ist inzwischen natürlich auch nicht mehr so gut wie direkt nach der Reise, aber ich wollte euch weder die Bilder vorenthalten noch das Ende der Reise einfach so «versanden» lassen. Also gibt es wenigstens die Fotos mit ein paar kurzen Texten dazu 🙂
Wie versprochen weckt uns Stefan um für den Sonnenaufgang …. um 2:20 Uhr. Es ist schon irre, wie sich die Sonnenauf- und -untergangszeiten hier oben im Sommer entwickeln. Wie in den Tagen zuvor überlege ich kurz, ob sich der Aufwand wirklich lohnt («noch ein Sonnenaufgang»), werfe mich dann aber doch in die warmen Klamotten und gehe an Deck.
Und tatsächlich ist der Anblick das frühe Aufstehen wert!
Nach einer Stunde Fotogragenfreude lege ich mich im Anschluss nochmal hin, und schlafe bis es Zeit ist, zum Frühstücken aufzustehen.
Unterwegs kommen wir mal wieder an einem Walross vorbei, der sich von uns nicht stören lässt. Auch wenn das bei Weitem nicht an die kleine Walrossfamilie herankommt, die wir an Tag 10 gesehen hatten, ist es dennoch ein paar Bilder wert.
Am Nachmittag nähern wir uns plangemäss Longyearbyen; bis 17 Uhr müssen wir zurück im Hafen sein, und Spitzbergen bietet uns an unserem letzten Seetag nochmal Kaiserwetter und beste Bedingungen (nur den Polarbär, den gibt es auch heute leider nicht).
Zurück im Hafen machen wir uns schon langsam parat für die Abreise am nächsten Tag. Gegen 22 Uhr sollen die Koffer gepackt im Gang stehen, damit die Besatzung sie am Morgen für uns rechtzeitig parat machen kann. Die Rechnung für Internet und Getränke an Bord gilt es ebenfalls zu begleichen, was sich bei mir dieses Mal auf 4450 SEK (380€) summiert.
Am Abend gibt es dann noch das obligatorische Captain’s Dinner, mit dem auch diese Reise ein schönes Ende findet. So eine ausschweifende Party wie letztes Mal in 2023 kommt dieses Mal zwar nicht auf, aber so spontane Sachen lassen sich eben nicht einfach wiederholen – und auch so findet dieser Trip einen guten Schluss.
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