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Eine Anreise in mehreren Etappen

Wie im Planungsbericht für diese Reise schon erwähnt hatte ich mich entschieden, von Stuttgart aus via Zürich nach Johannesburg zu fliegen, da der ganze Flug auf diese Art gut 40% weniger gekostet hatte als wenn ich den gleichen Flieger direkt ab Zürich genommen hätte. Airfare Pricing folgt seltsamen Regeln, aber wenn man es wie in diesem Fall ohne grossen Mehraufwand für sich nutzen kann, warum nicht?

Im Gegenzug hatte ich mir zum ersten Mal noch einen extra Luxus gegönnt – nicht, dass das angesichts der diesjährigen Reiseplanungen wirklich notwendig gewesen wäre. Aaaaber … der Langstreckenflug ab Zürich ist eine der (inzwischen auch eher selteneren) Verbindungen, auf denen die Swiss eine First Class anbietet, und ich konnte überraschend schnell und einfach mit einem Anruf bei der Miles & More Hotline ein Upgrade mit Meilen buchen. In den letzten 7 Jahren habe ich ordentlich Meilen bei LH/Swiss angesammt – man erinnere sich, in 2019 hatte ich dank des Jobs 61 innereuropäische Flüge zwischen Zürich und Frankfurt/München/Hamburg/Berlin .. das ist zwar jeweils nur Meilen-Kleinvieh, aber auch das läppert sich mit der Zeit ordentlich zusammen.

70‘000 Meilen nur für den Hinflug reissen zwar ein ordentliches Loch in mein angesammeltes Meilenpolster, aber wozu sonst sollte man die Meilen sammeln? Also, gesagt getan – ab Zürich fliege ich dann zum ersten Mal im Leben First.

Da Südafrika in der gleichen Zeitzone liegt, finden Flüge dorthin in der Regel über Nacht statt – meine Verbindung heute (bzw jetzt schon gestern, am 18. Juni) geht um 19.30 Uhr von Stuttgart nach Zürich, dort gibt es dann 2–2.5 Stunden Aufenthalt, und dann um 22.40 Uhr geht es weiter nach Johannesburg. Auch wenn es theoretisch gereicht hätte, erst am Morgen des 18. Juni aus der Schweiz nach Stuttgart zu fahren, bin ich schon einen Tag vorher angereist; auf diese Weise ist es einfach entspannter.

Interessanterweise habe ich gestern dann erfahren, dass fast alle meine Mitreisenden nach Zimanga bereits gestern oder heute nach Johannesburg gereist sind; Daniella, die Organisatorin von Squiver, hatte gestern erst eine WhatsApp Gruppe für diese Reise eingerichtet, und die meisten Anderen waren da bereits im Transit Richtung Südafrika.

Vier der anderen Mitreisenden sind aus USA und wollen mit der früheren Anreise ihren Jetlag minimieren. Rückblickend hätte ich vielleicht auch einen Tag früher fliegen sollen, andererseits war ich um mein Zeitpolster nach New York auch froh, also wird es dann schon passen. Bis auf Zwei die bereits in Südafrika unterwegs sind, und am Donnerstag direkt in Zimanga zu uns stossen werden, sind alle anderen (inkl. Daniella und Fotograf & Veranstaltungsleiter Marsel) am Mittwoch nachmittag im gleichen SafAir Flug nach Durban wie ich, d.h. wenn alles glatt geht treffen wir uns am Mittwoch um 11 Uhr am Check-in in Johannesburg.

Aber erstmal muss ich da ja hinkommen, also zurück zu Stuttgart.  Kurz vor 17 Uhr machen wir uns auf den Weg in Richtung Flughafen; der Verkehr ist angenehm unproblematisch, und nach einer halben Stunde sind wir bereits da. Im Vorfahrtsbereich des T3  lade ich schnell das gesammelte Gepäck aus, verabschiede mich, und gehe dann direkt zum nahe gelegenen Check-in.

Beim Check-in in Stuttgart merkt man bereits den Unterschied, den eine Buchung in First mit sich bringt. Die LH Dame am Check-in plaudert gute 10 Minuten mit mir (obwohl hinter mir noch Leute in der Schlange stehen; sie meint dann „es hat ja genug andere Schalter die besetzt sind“), und schaut im System nach meinem Sitzplatz ab Zürich – ich hatte 2K gebucht, ein Einzelsitz am Fenster, aber sie meint laut ihrer Anzeige würde jemand mit Kleinkind in 1K sitzen, und sie würde mich gerne auf die andere Seite des Fliegers in 2A umbuchen, was ich natürlich dankend annehme.

Das Ticket selbst kommt dann noch in einen Schuber aus edlem Papier mit Aufdruck, sehr schick 🙂

An der Fast Lane durch die Sicherheitskontrolle ist heute einiges mehr los als letztes Mal, da zeitgleich mit mir ein ganzer Schwung an Passagieren aus der „normalen“ Warteschlange in T1 auf die komplett leere Fast Lane umgeleitet wurde. Ich habe aber noch Glück und nur 3 Leute vor mir, auch der sonst so gerne mitgenommene Wisch-Test von Kamera und Rucksack entfällt heute, und am Ende bin ich dann doch sehr schnell im Abflugbereich.

Leider hat Lufthansa nach wie vor keine Lounge in Stuttgart, es gibt aber einen kleinen abgesperrten Bereich für Lufthansa Vielflieger mit Senator Status. Den habe ich zwar nicht, frage dort aber mal ganz unschuldig ob ein First Anschlussticket nicht auch reicht. Die 2 Mitarbeiterinnen an der Einlasskontrolle sind sich zwar auch nicht schlüssig, aber die eine meint dann irgendwann „lass ihn doch rein“.

Der Aufenthaltsbereich ist zwar meilenweit von einer normalen Lounge entfernt, aber es gibt immerhin kostenloses Getränk und bequeme Sitze mit Platz. Soweit also schonmal kein schlechter Start!

Allerdings ist die Freude über den guten Start von kurzer Dauer – die Swiss App hatte mir schon bei Ankunft am Flughafen berichtet, dass die Zubringermaschine auf ihrem vorherigen Flug eine ordentliche Verspätung angesammelt hatte. Die nette Dame beim Check-in hatte diesbezüglich zwar gemeint, sie würde bei sich im System keine Hinweise sehen, aber kaum sitze ich 20 Minuten in der „Lounge“ kommt eine SMS von Swiss, dass mein Flug nach Zürich leider verspätet starten wird – um 20.10 Uhr statt um 19.30 Uhr. Im weiteren Verlauf folgen nochmal 2 Nachrichten; in der ersten verschiebt sich der Start auf 20.50 Uhr, in der nächsten geht es wieder zurück auf 20.20 Uhr. Parallel verfolge ich den Zubringerflug auf Flightradar und sehe, dass die Maschine um 19.30 Uhr in Stuttgart ankommt – somit klingt ein Boarding um 20 Uhr doch wieder realistisch.

Tatsächlich bin ich um 20.05 Uhr bereits bei den Letzen, die an Bord gehen, und um 20.20 Uhr sind wir unterwegs nach Zürich.

Die reine Flugdauer ist zwar nur ca. 25 Minuten, aber dann kreisen wir noch ein bisschen bis wir einen Slot bekommen, und gelangen um 21 Uhr an Gate B39 in Zürich an. Laut Plan beginnt der Flug nach Johannesburg um 21.40 Uhr mit Boarding – geht also gut auf, aber ich habe wohl keine Zeit mehr für einen gemütlichen Lounge Besuch, schade 🙁

Bei einer Aussenposition hätte ich mit meinem First Ticket einen Abholservice am Flieger gehabt, so steige ich am Gate aus und sehe … nichts und niemand. Okay. Die internationalen Langstreckenflüge ausserhalb Schengen starten an den E-Gates, und der Weg dorthin von den B-Gates führt ohne Umweg an der First Class Lounge in den Schengen-Gates vorbei, also laufe ich erstmal dahin um zu schauen was man dort ggf. an Unterstützung bekommt. Und an dieser Stelle fängt die First Class Experience tatsächlich an, sich sehr positiv spürbar zu zeigen.

Die First Lounge ist abgesehen von einem Hinweisschild noch recht gut versteckt, aber dort angelangt stellt sich das als ein riesiger Bereich heraus, der wenig mit der Erfahrung als normaler Passagier zu tun hat. Am Eingang empfangen mich zwei super nette und hilfsbereite Swiss Mitarbeiter, die mir für 21.40 Uhr (d.h. in 15 Minuten) einen Limousinen-Transfer zu den E-Gates organisieren. Eine 3. Mitarbeiterin führt den für Südafrika obligatorischen Pass Pre-Check für mich durch, der sonst am Gate erledigt werden müsste, während die Swiss Kollegen 1 und 2 nochmal meinen Sitzplatz und Ticket für mich prüfen.

An der Bar bekomme ich dann noch ein grosses Glas Rosé Champagner, mit dem ich die nächsten 15 Minuten verbringe; dann mache ich mich auf zum First Class Shuttle Service.

Am Shuttle Terminal angelangt erwartet mich bereits ein Swiss Mitarbeiter, der mich durch einige „Staff only“ Bereiche zur privaten Passkontrolle im First Terminal bringt; auch hier ist ausser mir niemand, also erfolgt die Passkontrolle innerhalb weniger Sekunden. Danach steigen wir in einen Mercedes Bus, mit dem er mich zu den E-Gates fährt, und erneut über einen „Nur für Mitarbeiter“ Lift direkt an mein Gate E34 bringt. Was normalerweise eine Fahrt mit der Flughafenbahn, weite Laufwege und gut 30 Minuten Zeitaufwand bedeutet wird hier in wenigen Minuten erledigt, das ist schon echt klasse.

Es ist kurz vor 22 Uhr und Boarding  für Johannesburg hat noch nicht angefangen; ich zeige am Gate kurz mein Ticket und frage wann das Boarding denn so ungefähr beginnen wird, und auch hier ist die Reaktion sofort äusserst zuvorkommend – Boarding startet in ca. 8 Minuten, ich solle doch noch Platz nehmen, aber bitte nicht mehr weiter weg gehen.

Pünktlich 8 Minuten später startet das Boarding für die First Class; ausser mir sind 4 andere Passagiere mit dabei – ein Herr, der geschäftlich für nur 2 Tage nach Johannesburg reisst, und eine Familie. Das in Stuttgart ursprünglich im System avisierte Kleinkind entpuppt sich dann als ca. 14 jähriger Teenager 🙂 somit ist also doch mit einem ruhigen Flug zu rechnen.

Bei Eintritt in die Kabine werden wir alle namentlich begrüsst; ich habe noch nicht einmal mein Handgepäck verstaut, als die sehr aufmerksame Flugbegleiterin dem mitreisenden Kollegen in der Reihe vor mir und mir bereits jeweils ein Glas Champagner serviert hat, und kaum sitze ich, da steht schon ein kleiner Gruss aus der Küche auf meiner Ablage.

Der hohe Level an Aufmerksamkeit bleibt den ganzen Flug über so; für die 5 Passagiere in der First stehen 2 Flugbegleiterinnen permanent zur Verfügung, plus die Maitre de Cabin schaut mehrfach vorbei und plaudert mit jedem von uns ein paar Minuten.

Während hinter uns der Rest des Flugzeugs sich langsam füllt, werden wir weiterhin mit Champagner versorgt, plus einigen weiteren Annehmlichkeiten – so gibt in der First eigene Slipper und einen bequemen Pyjama, und alle ziehen sich zeitnah um – das schont die eigenen Kleider bis zur Ankunft und macht das Ganze noch entspannter.

Als wir in der Luft sind gibt es gegen 23 Uhr Nachtessen; ich entscheide mich für den Balik Lachs zur Vorspeise, und das Filet Mignon als Hauptgang. Alles ist richtig lecker gemacht, zwischendrin serviert eine der Begleiterinnen noch Gemüse nach Wunsch, Qualität und Service wie in einem guten Restaurant. Tatsächlich ist der Service so allzeit präsent und aufmerksam, dass ich bis zum Dessert erstmal um eine Pause bitte.

Während ich dann mit dem Nachtisch beschäftigt bin, bietet die Betreuerin auf meiner Seite der Kabine an, schonmal auf dem Nachbarplatz das Bett für mich vorzubereiten – da die First nicht ausgebucht ist hat es genug Platz dafür, und so nehme ich das Angebot gerne an. Und obwohl Business Class schon richtig toll zum Reisen ist, so sind die Verhältnisse in der First nochmal um Welten anders – man hat wesentlich mehr Platz, sowohl in der Länge wie vor allem auch in der Breite; es gibt einen Matratzenaufleger auf den Sitz, 2 bequeme Kissen und eine sehr angenehme Bettdecke. So lässt es sich super aushalten, und ich schlafe gute 6.5 Stunden (mehr oder weniger durch) bis um 7.30 Uhr langsam das Licht in der Kabine angeht.

Zum Frühstück nehme ich 2 Karotten-Ingwer-Smoothies und einen perfekt aufgeschäumten Cappuccino, mache mich schnell frisch und wechsle aus dem Pyjama wieder in meine normalen Kleider. Kurz nach 9 Uhr landen wir pünktlich in Johannesburg.

Im Flughafen warten bereits 3 hiesige Mitarbeiter auf die First Passagiere, und führen uns zu einer Fast Lane für die Immigration. Ich verabschiede mich von dem geschäftsreisenden Herrn, der nur mit Handgepäck unterwegs ist, dann bringt mich meine Begleiterin  zur Kofferausgabe.

Entgegen der Erwartungen ist mein Koffer aber nicht bei den ersten Gepäckstücken auf dem Band – es kommen sicher 50 Koffer aufs Band, meiner ist nicht dabei. Während die Flughafenmitarbeiterin nachschauen geht, ob im System Infos zu meinem Koffer hinterlegt sind, sehe ich – Apple sei Dank – dass der im Koffer deponierte AirTag zumindestens meldet, dass er in Johannesburg ist. Also zumindest die Sorge ist schonmal gelöst. Es dauert dann aber eine gute halbe Stunde, bis mein Koffer endlich auf dem Band ist – als einer der letzten 5 Gepäckstücke aus dem allerletzten Koffercontainer!

Die Mitarbeiterin des Flughafens entschuldigt sich x-mal dafür, obwohl sie nichts dafür kann, und ich bin einfach nur froh dass der Koffer überhaupt angekommen ist. Sie bringt mich dann noch zum Terminal für Inlandsflüge, und obwohl mein Anschlussflug auf einem separaten Ticket ohne Lufthansa-Bezug bei SafAir gebucht ist, lotst sie mich an der langen Schlange von Leuten hintenrum vorbei und direkt zu einem Gate Agent, so dass ich auch hier innerhalb von 2 Minuten statt einer Viertelstunde eingecheckt bin und meinen Koffer wieder abgeben konnte.

Ich warte danach noch ein Weilchen, und wenig später tauchen die anderen Leute aus der Reisegruppe auf, die ebenfalls für den Inlandsflug nach Durban einchecken wollen.

Daniella, die Organisatorin, und Marsel, unser fotografischer Leiter, sind eben aus ihrem Wohnort in Südafrika im Western Cape hier eingetroffen; ausserdem sind noch die anderen Teilnehmer Rich, Paul und Raoul vor Ort, die bereits gestern angereist sind.

Rich kommt aus Chicago, Raoul aus Luxemburg, Paul aus Virginia. Zwei weitere Teilnehmer, die lustigerweise beide Mike heissen, sind bereits seit einigen Tagen in Südafrika und stossen erst morgen zu uns.

Ich bin der Einzige, der sowohl zum ersten Mal in Afrika ist wie auch das erste Mal mit Marsel reist; die anderen sind Wiederholungstäter und haben bereits zwischen 6 und 18 Reisen mit Squiver absolviert. Während ich mit Daniella und Marsel in der Warteschlange plaudere erzählen sie, dass sie seit Jahren eigentlich nur noch mit Stammkunden verreisen (und fast keine Plätze mehr in den freien Verkauf für Erstkunden kommen). Mein Platz ist, wie vermutet, durch die Stornierung eines Stammkunden nochmal freigeworden.

Wir gehen im Terminal noch eine Kleinigkeit zu Mittag essen und dann zügig durch die Security (Flüssigkeiten, auch Wasserflaschen, interessieren hier niemanden – nur PCs müssen aus dem Handgepäck genommen werden, alles andere bleibt in den Rucksäcken). Nach der Security trinken wir noch einen Kaffee, und stellen uns dann am Gate in der Priority Schlange an – je früher man im Flieger ist, umso problemloser lassenm sich die dicken Fotorucksäcke in den Overhead Bins verstauen.

Boarding beginnt auf die Minute pünktlich um 13 Uhr, wir bekommen unsere Sachen gut verstaut, und um 13.30 Uhr geht der Flieger. Eine dreiviertel Stunde später landen wir ohne Zwischenfälle in Durban.

Interessant, und total ungewohnt – Daniella hatte uns auch entsprechend vorgewarnt: nach der Landung bleiben alle Passagiere ruhig sitzen, bis ein Flugbegleiter nach und nach Reihen zum Aussteigen freigibt. Zuerst dürfen die Leute in Reihe 1-5 aussteigen, und tatsächlich bleiben alle anderen Leute in den hintereren Reihen ohne Murren sitzen, bis auch sie aufgerufen werden. Der ganze Ablauf funktioniert so reibungslos und deutlich schneller, schade dass das bei uns nicht auch so funktioniert.

Schnell noch (mal wieder) das Gepäck vom Band geholt, das dieses Mal auch sehr zügig kommt, dann erwartet uns in der Flughafenhalle bereits ein privater Fahrer mit Bus, um uns ins Hotel zu bringen. Auch das funktioniert reibungslos; das Hotel in Durban ist ein Marriott und nicht nur, aber insbesondere auch für südafrikanische Verhältnisse richtig toll. Wir beziehen kurz nach 15 Uhr unsere Zimmer und haben erstmal bis 18 Uhr Pause; ich nutze das wie die Meisten für Duschen, Nickerchen machen und einfach erstmal „ankommen“.

Blick aus dem Zimmerfenster - wie man sieht liegt Durban am Meer

Um 18 Uhr gehen wir dann gemeinsam im Lokal „Big Fish“ gegenüber zum Abendessen; ich folge Marsels Empfehlung für ein Fischfilet vom „Kingklip“, einem sehr schmackhaften Fisch den es nur in Südafrika gibt, und der auch wirklich sehr lecker ist.

Wir sitzen bis 20 Uhr, dann plagt die amerikanischen Kollegen der Jetlag und wir lösen uns auf. Paul aus Virginia will trotz Jetlag an der Hotelbar noch einen Absacker nehmen, ich schliesse mich (als Einziger) an, und wir sitzen noch bis fast 23 Uhr gemütlich beisammen und unterhalten uns angeregt. Der erste Eindruck sowohl von der Gruppe wie auch von Daniella & Marsel ist sehr positiv, es ist eine lustige Truppe und ich fühle mich bereits gut aufgenommen.

Zum Abschluss noch ein Wort zum südafrikanischen Preisniveau: obwohl wir sicher in einem für hiesige Verhältnisse sehr teuren, auf Touristen ausgerichteten Hotel sind, sind die Preise unglaublich günstig. Das Fischfilet mit Beilagen zum Nachtessen kostet 13 EUR, eine komplette Flasche Stellenbosch Weisswein 16 EUR, der Absacker mit 3 Whiskys für Paul und 2 Bier für mich geht für 30 EUR über die Bühne.

Obwohl ich im Flieger gut geschlafen habe und Jetlag ja kein Thema ist, bin ich ordentlich müde und schlafe in kürzester Zeit ein. Morgen geht es dann nach Zimanga!