Heute geht es also weiter nach Maui, der letzten Etappe meiner Reise!
Big Island zeigt sich am Morgen nochmal bei gutem, wenn auch diesigen, Wetter von seiner schönen Seite. Ich verabschiede mich gegen 11 Uhr von Randy & Atsumi und meiner Cottage, und bin knapp 20 Minuten später bei Alamo.
Der Chevy ist schnell abgegeben und auch der Shuttle Bus zum Flughafen kommt nur ein paar Minuten später. Beim Check-in und in der Security fällt wieder auf, was ich schon bei der Ankunft beschrieben hatte: der Flughafen ist zwar stellenweise überdacht, aber ingesamt befindet man sich überall im Freien. Neben einem kleinen Restaurant gibt es nur die Hawaiin Premier «Lounge», die als einzige Gebäude vier Wände und ein Dach haben, und somit klimatsiert werden können. Irgendwie schon etwas schräg das Ganze!
Beim Anstehen am Security Check zerbröselt mir leider der ausziehbare Griff von meinem Handgepäckkoffer – billiges Plastik, auch wenn Calvin Klein draufsteht, hält offenbar den Belastungen nicht stand. Ärgerlich ist allerdings, dass ich den Trolley erst vor ein paar Wochen im Outlet in Seattle gekauft hatte .. und dass ich jetzt für den Rest der Reise schauen kann, wie ich meine Handgepäckstücke und Koffer durch die Gegend laviert bekomme. Hmpf.
Der Flieger nach Maui ist etwa eine halbe Stunde später zum Einsteigen bereit, und wieder bis auf 2 Plätze voll. Dafür geht der Flug sehr pünktlich und äusserst zuügig über die Bühne – um 12:57 sind wir auf der Startbahn, um 13:12 kündigt der Kapitän bereits «Fertigmachen zur Landung» an!
Leider hat Maui offenbar nicht mitbekommen, dass hohe Erwartungen an sein Wetter bestehen. Auf dem Weg von Big Island sammeln sich immer mehr Wolken an, und am Flughafen selbst regnet es.
Man sieht fast nichts von der Insel, nur ein kurzer Blick durch die Wolkendecke…
Dafür zeigt dieser Airport dann immerhin, wie ein Flughafen funktionieren muss: der Flieger ist schnell am Gate angedockt, und bis ich zum Gepäckband gelaufen bin kommen dort tatsächlich schon meine beiden Reisetaschen aufs Band! Kein ewig langes Warten wie beim letzten Mal, keine 10 Minuten nach der Landung sitze ich bereits im Shuttle zur Autovermietung.
Bei Alamo habe ich wieder ein Cabrio gemietet, allerdings beschränkt sich auch hier die Auswahl auf 6 verschiedene Camaros. Mustangs haben sie nur 50 Stück, erzählt mir einer der Mitarbeiter an der Ausgabe, ich könnte aber gern in den nächsten Tagen wieder zum Tauschen vorbeikommen wenn ich mag. So sehr liegt mir der Mustang dann auch nicht am Herzen, und ich picke einen fast neuen Camaro in Silber und mit nur 3800 Meilen auf dem Buckel aus der Reihe.
Als Unterkunft habe ich für die kommenden 9 Nächte wieder ein Condo über VRBO gemietet, das in Lahaina liegt, ca 50 Minuten Fahrzeit vom Flughafen entfernt. Auf der Fahrt bleibt das Dach heute zu, da es unterwegs immer noch schüttet.
In Lahaina ist es dann aber immerhin trocken, und ich finde das Appartmentgebäude, in dem sich auch meine Wohnung befindet, recht schnell.
Das Gebäude ist dreigeschossig, wobei die oberen beiden Stockwerke jeweils als kleine doppelstöckige Maisonette Condos ausgestaltet sind. So eins habe ich auch gemietet.
Eingangsbereich mit grosser, vollausgestatteter Küche
Wohn/Esszimmer mit Blick auf den Balkon
Treppe nach Oben
Das Bad
Das Schlafzimmer – endlich wieder mit einer Klimaanlage! In meiner Cottage in Kona hatte es mit den Deckenventilatoren und viel Durchzug durch Schiebetüren und -fenster zwar auch ohne Klima gut funktioniert, aber insgesamt ist das schon ein schönes Goodie! Zumal diese hier auch noch überraschend leise ist, so dass man wirklich gut dabei schlafen kann.
Ach ja, und einen 2. Balkon hat das Schlafzimmer auch – und dort kann man das absolute Ober-Hammer-Highlight der Wohnung geniessen, den direkten Blick auf den Pazifik. Mehr «Ocean Front» geht einfach nicht, dann steht man nämlich im Wasser!
Blick nach links…
…und nach rechts.
Und zum Sonnenuntergang sieht der Blick von dort dann so aus…
Egal, wo in der Wohnung man ist, man hört immer das Meeresrauschen … ich habe mal versucht, das mit diesem kurzen Video einzufangen:
Ich denke, heute nacht werde ich gut schlafen 🙂
Gefahrene Km: 105 (18 auf Big Island, 87 auf Maui)
Gelaufene Km: 6.03
Gemachte Fotos: 84
























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