Kurz vor halb acht Uhr morgens legt die MS Regatta in Vancouver am Cruise Terminal an, an dem schon zwei andere Dickschiffe festgemacht haben – es dürfte heute also voll werden rund um den Hafen.
Per Durchsage werden nochmal alle Passagiere daran erinnert, dass man bis 8 Uhr die Zimmer räumen und sich auf Deck 5 in die öffentlichen Bereiche begeben soll; dort wird dann auch die Gangway aufliegen.
Um 7.45 Uhr bin ich abmarschbereit, werfe nochmal einen Blick vom Balkon auf die bereits begonnenen Gepäckverladearbeiten, und mache mich dann auf den Weg. Auf Deck 5 sehe ich noch einige neue Bekannte zum Plaudern, bis dann gegen 8.10 Uhr die gruppenweisen Aufrufe zum Verlassen des Schiffs erfolgen. Mein Gruppencode «Grau 2» kommt relativ am Schluss dran; um 8.45 Uhr werde ich aufgerufen, bin dann aber auch recht schnell im Terminal und finde auch meine Koffer auf Anhieb.
Auf der Suche nach einem Gepäcktrolley spricht mich einer der lokalen Gepäckträger an, verlädt flugs mein Gepäck auf seinen Wagen und meint nur noch, ich solle einfach immer hinter ihm herlaufen. Vermutlich ist kaum jemand so schnell aus dem Gebäude draussen wie ich – der Mann kennt jede Abkürzung, schiebt sich unaufhaltsam an allen Warteschlangen und sonstigen Hindernissen vorbei, und bringt mich bzw das Gepäck in Rekordzeit zum Fairmont Hotel gegenüber vom Hafen.
Die Hotelhalle ist bereits gut gefüllt mit anderen Gästen von den 3 Cruise Linern, und um kurz nach 9 Uhr ist mein Zimmer natürlich noch nicht parat – offizielles Einchecken ist schliesslich erst um 15 Uhr, die Rezeptionistin macht mir aber Hoffnung auf kurzfristigere Möglichkeiten. Also gehe ich erstmal gegenüber zu Starbucks, und treffe auf dem Weg dorthin Steven und Karen mit ihren diversen Koffern im Schlepptau wieder, obwohl diese eine Viertelstunde vor mir vom Schiff durften. Ich sag’s ja, keiner war so flott draussen wie mein Gepäckträger…
Gegen 11 Uhr kann ich dann tatsächlich schon mein Zimmer beziehen (hier Blick aus dem selbigen, 14. Stock)…
…und drucke schonmal die Bordkarten für den morgigen Flug nach Anchorage aus. Nachdem meine Koffer im Zimmer eingetroffen sind mache ich mich auf zum Sightseeing. Gegenüber vom Hotel befindet sich eine Ticketstation für den Hop-on-Hop-Off-Bus; eine – wie ich finde – immer sehr schöne Möglichkeit, sich schnell einen Überblick in einer neuen Stadt zu verschaffen.
Die Busse hier in Vancouver scheinen relativ alt zu sein, und der Kommentar zur Stadtrundfahrt kommt nicht vom Fahrer oder Tourguide, sondern vom elektronischen «Band» – das ist ein wenig schade. Trotzdem sehe ich eine Menge von der Stadt.
Unterwegs:
Vancouver leider offenbar auch unter der Dürre…:
Stanley Park – wie man regelmässig hört seit Jahren auf Platz 1 der schönsten Stadtparks weltweit.
Granville Island – ziemlich überlaufen und voll, hier sind am Sonntag viele Leute auf dem Markt einkaufen, etwas essen oder auf dem Weg zu einer Bootstour
Die Gastown Steam Clock, das vermutlich meistfotografierteste Objekt in Vancouver
Interessant, was auf der Strasse vor dem Hotel so parkt:
Mit einem frühen Abendessen (wieder von Goldies Pizza) und etwas US Fernsehen endet der Tag dann auch, morgen ist noch zeitigeres Aufstehen angesagt als heute – da bei Flügen nach USA die US Immigration bereits am Flughafen Vancouver durchgeführt wird, muss ich morgen ausreichend Zeit mitbringen.
Gelaufene Km: 9.8
Gemachte Fotos: 219












































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